TOKIO/FRANKFURT (w&p) – Sicherheit und Innovation stehen bei
ANA, einer der führenden asiatischen Fluggesellschaften und eines der größten
Mitglieder der Star Alliance, an erster Stelle: Gemeinsam mit der Tokai Universität
in der Nähe von Tokio startet ANA den ersten Studiengang in Japan, der die
Fächer Luftfahrttechnik und Raumfahrttechnik mit einer Pilotenausbildung
verbindet. Absolventen des Studiengangs, der erstmals im April 2006 angeboten
wird, erhalten nach einem vierjährigen Studium sowohl Fluglizenz als auch
den Bachelor Abschluss. „Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit der Tokai Universität
eine innovative Lösung für den bevorstehenden Piloten-Engpass gefunden
zu haben“, sagte Mineo Yamamoto, President und CEO der Fluggesellschaft.
„Mit dieser Zusammenarbeit investieren wir in die jungen Menschen unseres
Landes und sichern uns eine weitere Quelle für die Pilotenausbildung bei
ANA“, erläutert Mineo Yamamoto weiter. Die Zusammenarbeit der beiden
Partner basiert auf mehreren Säulen. Die asiatische Fluggesellschaft gestaltet
Teile der Pilotenausbildung: Mitarbeiter der Airline geben Seminare im Rahmen
des neuen Studiengangs an der Universität. Darüber hinaus vergibt ANA
Stipendien an Studierende mit der Maßgabe, dass die Absolventen nach Abschluss
des Studiums bei der asiatischen Fluggesellschaft ihre erste Stelle antreten.
Die Ausbildung der Piloten ist ein wichtiger Faktor bei der Sicherheit einer Fluggesellschaft.
ANA ist im diesjährigen JACDEC-Safety-Ranking (Jet Airliner Crash Data Evaluation
Centre) zu einer der sichersten Airlines der Welt nominiert worden. ANA gehört
zu den vier sichersten Fluglinien unter den 50 größten Airlines weltweit.
Bei dem Safety-Ranking wurde die Beförderungsleistung der 50 größten
Fluglinien der Welt zu der Anzahl der Zwischenfälle in den letzten Jahrzehnten
ins Verhältnis gesetzt und somit die Zeitspanne berücksichtigt, in der
die Fluglinie ohne besondere Vorkommnisse geflogen ist.
Höchste Komfort- und Serviceleistungen am Boden und an Bord zeichnen ANA
neben allergrößten Sicherheitsstandards ebenfalls aus. Dies zeigt sich
auch bei der von ANA betriebenen Flotte, die fast ausschließlich von Boeing
stammt: Das Durchschnittsalter der rund 150 Maschinen liegt mit unter sieben Jahren
deutlich unter den branchenüblichen Gegebenheiten. Die regelmäßigen
Wartungen durch eigene Wartungsfirmen gehören ebenso zum Sicherheitskatalog
von ANA.
Die kontinuierliche Modernisierung der Flotte ist ein wesentlicher Teil der Unternehmensphilosophie
von ANA. Das hochmoderne Fluggerät macht ANA in Bezug auf Komfort und Sicherheit
zu einer der leistungsstärksten Airlines der Welt. Auch für die nächsten
Jahre rüstet sich ANA schon heute durch eine vorausschauende Flottenpolitik.
ANA hat im April 2004 den größten Luftfahrtauftrag in der Geschichte
von Boeing platziert und 50 Maschinen des Typs 787 „Dreamliner“ geordert,
die mit europäischen Rolls-Royce Turbinen ausgestattet werden.
ANA ist Partner des weltumspannenden Netzes der Star Alliance und fliegt von Frankfurt
aus im Codeshare mit der Lufthansa täglich nonstop nach Japan. Dabei ist
ANA die einzige Fluggesellschaft, die auf der Strecke zwischen Frankfurt und Tokio
in der Business-Class einen Liegesitz mit einem Sitzabstand von 165 Zentimetern
und einer Sitzplatzbreite von 65 Zentimetern anbietet. Darüber hinaus ist
ANA derzeit die einzige Fluggesellschaft, die auf der Strecke Frankfurt - Tokio
ein Vier-Klassen- Konzept anbietet. Passagiere können zwischen der First
Class, der Business Class „New Style CLUB ANA“, der Premium Economy
Class und der Economy Class wählen. ANA-Fluggäste können dabei
grundsätzlich auf allen Flügen Status- und
Prämienmeilen innerhalb der Star-Alliance-Vielfliegerprogramme sammeln. Derzeit
bedient die japanische Airline 22 Ziele in Asien, Europa und Nordamerika. |