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TOKIO/FRANKFURT (w&p) – Entscheidung gefallen. ANA hat den Rolls
Royce Trent 1000 als Triebwerk für ihre neue Flotte von 50 Jets vom Typ Boeing
7E7 gewählt, die ab 2008 den Flugbetrieb aufnehmen werden. Der Gesamtwert
der Triebwerks-Order liegt bei einem Listenpreis von rund einer Milliarde US-Dollar.
Ein Gremium der japanischen Fluggesellschaft hat seit Mai des Jahres die zur Verfügung
stehenden Triebwerke GEnx von General Electric und Trent 1000 von Rolls Royce
verglichen und geprüft. Mineo Yamamoto, ANA Senior Executive Vice-President
und Leiter der Kommission, verkündete am Montag in Tokio: „Beide Anbieter
haben uns exzellente und innovative Ideen präsentiert, die auf bewährten
und zuverlässigen Triebwerksfamilien basieren und die Ansprüche der
Boeing 7E7 in allen wirtschaftlichen und umweltbedingten Belangen optimal erfüllen.
Wir haben uns für Trent 1000 entschieden, da dieses Triebwerk den Bedürfnissen
von ANA im Hinblick auf unsere spezifischen Betriebs- und Netzwerkanforderungen
noch besser entspricht.“ Trent 1000 konnte in den Kategorien Betriebssicherheit,
umweltbedingte Betrachtungen wie Lärm und Emissionen sowie kosten- und kraftstoffsparende
Leistung als sehr gut überzeugen.
ANA gehört mit der Beförderung von mehr als 51 Millionen Passagieren
2003 weltweit zu den zehn größten Airlines und ist eine der führenden
asiatischen Fluggesellschaften. Sie ist Teil des weltumspannenden Netzes der Star
Alliance und fliegt von Frankfurt aus im Codeshare mit der Lufthansa täglich
nonstop nach Japan. ANA ist derzeit die einzige Fluggesellschaft, die auf der
Strecke Frankfurt – Tokio in der Business-Class einen Liegesitz mit einem
Sitzabstand von 165 cm und einer Sitzplatzbreite von 65 cm anbietet. Insgesamt
bedient die japanische Airline 54 Ziele in Asien, Europa und Nordamerika.
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